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Matroids Matheplanet Forum Index » Spiel & Spaß » Die Vulkaninsel - Kapitel 3 - zweiter Teil
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Kein bestimmter Bereich Die Vulkaninsel - Kapitel 3 - zweiter Teil
Kitaktus
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2021-06-19


Vorweg
In diesem Faden versuchen einige Matheplanetarier gemeinsam ein "Text-Abenteuer" zu bestehen. Um genau zu sein, dies ist Kapitel 3 der "Vulkaninsel".
Zuschauer sind dabei Willkommen, themenfremde Kommentare und Spoiler nicht so sehr.
Insbesondere möchte ich darum bitten, die ersten etwa 10 Kommentare freizuhalten für die Organisation und die Mitspieler.

Dies ist die unmittelbare Fortsetzung von hier).

Wer jetzt neugierig geworden ist, mehr erfahren oder vielleicht sogar mitspielen will, sollte hier reinschauen, dort findet man die Vorüberlegungen und die groben Regeln.
Außerdem ist hier das erste Kapitel zu finden und hier das zweite Kapitel).

Wer spontan mit einsteigen möchte, schreibe mir bitte möglichst bald eine PN. Von so Scheinargumenten wie "In Jeromes Auto passen aber nur vier Leute", lassen wir uns doch nicht beeindrucken ;-)
In Beitrag No. 20) findet man weitere mögliche Charaktere, von denen Chalid allerdings schon vergeben ist.

Aktuelle Situation

Charaktere:
(A) Ayana; sie studiert Botanik und liebt das Meer, Schwimmen und alles was mit Wasser zu tun hat. Sie hat den Zusatzkurs "Tierwelt der Vulkaninsel" gewählt.

(Ca) Cataysa; sie studiert Geschichte. Sie hat einen Kurs im Paragliding absolviert, aber leider keinen eigenen Gleitschirm. Cataysa hat den Kurs "Archäologie für Einsteiger" gewählt.

(Je) Jerome; er studiert Maschinenbau und ist Hobby-Geologe. Er ist eher der "solide" Typ und steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Jerome hat den Kurs "Geschichte der Vulkaninsel" belegt.

(Sa) Sato; er studiert Forensik und ist eher in sich gekehrt. In der Schule waren seine Lieblingsfächer Chemie und Physik und Feuerwerk ist für ihn das Größte. Obwohl das nicht gerade seine Welt ist -- oder vielleicht auch gerade deshalb -- hat Sato den Kurs "Survival-Training belegt."

(Ch) Chalid; er studiert Informatik und kocht mit Leidenschaft. Als er erfahren hat, dass einige seiner Kommilitonen vom Unwetter auf der Insel überrascht wurde, macht er sich auf die Suche nach ihnen. Chalid hat den Erste-Hilfe-Kurs belegt.

(Jo) José; angeblich kann er mit Tieren sprechen. Ansonsten ist er ein gewöhnlicher kleiner Junge.

Bekannte Personen:
Piku Abréus -- Professor der hiesigen Universität
José -- der Sohn Manuels
Cabrita -- Josés Ziege
Manuel -- Josés Vater
Teresa -- eine Polizistin
Francisca -- eine Händlerin mit einem Händchen für alternative Heilmethoden
Pater Silvio -- ein Mönch
Ofelia -- eine Fischerin
Naira Gonzales -- eine Kunsthändlerin
Ellie -- eine Wissenschaftlerin
Guy -- ???
Krocket -- ein Zoowärter im Waschbärenkostüm
Kowalski -- ein Zoo-Mitarbeiter
Aster -- Bibliothekarin der Uni-Bibliothek
"Boss" -- der Zoodirektor
Polly und Kiki -- zwei Papageien
Nacho und seine Mutter Cucuy -- Teresas Hunde

Orte
(A'') Der Schluchteingang
(291) Die Infotafel
(292) Euer Auto
(293) Der Eingang zu Schlucht
(294) Cabrita die Ziege
(295) Ein Felsen

(C') Die Schlucht
Weit oben ist eine Höhle (341). Links erkennst Du einen großen Geröllhaufen. Ein Großteil des Schluchtgrundes steht knietief unter Wasser (343). Rechts ist ein großer Fels, auf dem ein Feigenbaum wächst (344). Am hinteren Ende führt die Schlucht weiter (345).
(341) [X] Höhle oben im Fels
(342) [X] Geröllhalde
(343) Senke unter Wasser
(344) Feigenbaum
(345) [X] Weg weiter in die Schlucht hinein.

(E) Der Ort (nach dem Sturm)
Der Sturm traf das Dorf hart. Eine Schlammlawine zerstörte das Haus von Senora Gonzales (172) und ein großer Ast versperrt den Kircheneingang (173). Auf dem Platz unter dem Baum (174) unterhält sich ein Mann (175) aufgeregt mit einer Polizistin (176). Links führt der Wanderweg zum Schluchteingang hinunter.
(171) Weg zur Schlucht
(172) Zerstörtes Haus
(173) Eingang zur Kirche
(174) Großer Baum

(F') Das Oberdorf
Der Weg auf dem ihr gekommen seid führt hinauf ins Gebirge (506).
Als erstes stoßt ihr auf ein Holzhaus mit hohem Zaun (505). Das Steingebäude auf der rechten Seite hat eine Aussichtsterasse (504).
Weiter hangabwärts kommt zuerst ein buntes Haus mit Garten (502), dann ein einfaches Haus mit Tierkoppel (503). Den Hang hinab geht es ins Unterdorf (501).
(591) Weg ins Unterdorf
(592) Franciscas buntes Haus mit Garten
(593) Manuel und Josés einfaches Haus mit Tierkoppel
(594) Ausflugslokal mit Aussichtsterrasse
(595) Teresa Holzhaus mit hohem Zaun
(596) Weg hinauf ins Gebirge

(b4') Teresas Garten
(741) Ein riesiger Hund - Cucuy.
(742) Terasse
(743) Pflanzenkübel

(G') Die Wanderung zum kleinen Hochplateu führt kontinuierlich bergauf. Links rauscht ein Gebirgsbach (601) neben einem steilen Pfad hinab zum Meer (604). Vor Dir auf dem Weg steht ein Mann (602). Ihm gegebüber ist eine kleine Hütte mit mehreren Glühbirnen (603). Der Wanderweg führt entweder den Berg hinab (607) oder weiter hinauf zum Vulkan (606). Rechts vom Weg steht ein Steinmännchen (605).
(691) Gebirgsbach
(692) Einsiedler Grimaldo
(693) Hütte mit Glühbirnen
(694) Pfad zum Meer
(695) Steinmännchen
(696) Weg zum Vulkan
(697) Weg den Berg hinab

(I) Observatorium
Die Straße führt hinauf bis auf 2000m über dem Meer (701). Die Sicht auf den Vulkan ist gigantisch (706). Links steht ein Radioteleskop (704). Rechts davon ist das Observatorium (705). Vor dessem Eingang steht eine Frau (702). Hinter einem Stein etwas abseits lugt eine Schwanzspitze hervor (703).
(701) Die Straße zum Observatorium
(702) Ellie, eine Wissenschaftlerin
(703) [X]
(704) Ein Radioteleskop
(705) Das Observatorium
(706) [X] Blick auf den Vulkan

(K) Zoo
Am Eingang steht eine Übersichtstafel (902). Darauf siehst Du das beliebte Papageiengehege (906), die actionreiche Wasserwelt (903) und das total unspannende Versorgungsgebäude (904).
Beim Infostand steht ein verkleideter Zoowärter (905) mit einem Futtereimer (901). Unter dem Dach der Hütte klemmt ein Luftballon (907).
(901) halbvoller Futtereimer
(902) Übersichtstafel
(903) Wasserwelt
(904) Versorgungsgebäude
(905) Krocket, ein Zoowärter in einem Waschbärenkostüm
(906) [OK] Papageiengehege
(907) [X] Der Infostand

(c3) Das Papageiengehege
Das große Gehege bietet viel Platz, Sitzbalken für die Vögel, eine Menge Grünzeug und etliche Überwachungskameras (654). Überall fliegen oder sitzen Papageien (656) herum. Etwas abseits des Besucherweges entdeckt ihr eine Falltür (655).
(654) Überwachungskameras
(655) Eine Falltür
(656) Blaue Papageien

(J) Pyramide
Wer Gizeh in klein erwartet, ist von der Pyramide (805) enttäuscht. Sie ist keine 20 Meter hoch, gestuft und auch der Eingang (804) ist wenig glamourös. Neben einem Andenkenstand (801) steht eine Touristenführerin (802). Außerdem liegen noch ein paar Zweige herum (803).
(801) Andenkenstand
(802) Touristenführerin
(803) [X] Zweige auf dem Boden
(804) [X] Eingang zur Pyramide
(805) Die Pyramide

(L) Universität
Der Zentralplatz der kleinen Insel-Universität ist wie ausgestorben. So kann der Kater des Hausmeisters ungestört spielen (841). Auch ein Klavier (842) steht verlassen da. Geradeaus liegt der große Hörsaal (843). Rechts strömen  um diese Zeit normalerweise Studenten in die Mensa (844), links geht es zur Bibliothek (845). Von hier aus seht ihr sogar Professor Abréus Büro (846).
(841) Eine Katze
(842) Ein Klavier
(843) Der große Hörsaal
(844) Die Mensa
(845) [X] Die Bibliothek
(846) Professor Abréus Büro

(c1) Uni-Bibliothek
Im Eingangsbereich sitzt eine junge Frau (251). Vage erinnerst Du Dich an ihren Namen: Astral, Astro, Astrid ... "Wenn ich Dir helfen kann, sag Bescheid." ruft sie Dir zu, als Du den Raum betrittst.
Auf der rechten Seite des Raumes, in einem abgetrennten Bereich, steht -- warum auch immer -- ein Kuh (252). Im Hintergrund reihen sich Regale über Regale aneinander.

(251) Eine Bibliotheksmitarbeiterin
(252) Eine Kuh?!?!
(253) Die Bücherregale

(c4) Abréus Büro
(851) Abréus Rechner
(852) Abréus Telefon
(853) Abréus Pinnwand

(M) Verlassener Campingplatz
Bis auf einen einsamen Wohnwagen ist hier nichts (941). Die Tür ist nur angelehnt, der Weg ins Innere scheint also frei zu sein (942). Unter dem Vordach stehen einige Klappstühle (943).
(941) Ein Wohnwagen
(942) Angelehnte Tür
(943) Einige Klappstühle

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Handlung:
Was bisher im zweiten Teil vom 3. Kapitel geschah, findet ihr im Anhang.

23. Runde
Cataysa: 22-253 -- In Sektion B wirst Du fündig: "Extrablatt! Hafenstadt vom Vulkan zerstört! Unzählige Tote! - Dienstag 05. Mai 1882 - Heute früh um drei Uhr brach der Vulkan aus und begrub unsere schöne Hafenstadt Puerto Montes unter sich. Da der Ausbruch nachts stattfand, wurden zahllose Menschen im Schlaf überrascht. Wie viele davon der Lava zum Opfer fielen, ist noch unklar. Berichte, dass einige Anwohner rechtzeitig durch Papageien oder Hunde gewarnt wurden, verweisen die Behörden ins Reich der Märchen ..."
Plötzlich hörst Du Schritte in der Reihe nebenan. Als Du nachsiehst, ist dort aber niemand. "Puh, ich glaube, ich werde langsam paranoid."

Chalid: 852 -- Als Du nach den anderen Nachrichten suchst, sind diese anscheinend spurlos verschwunden. Du drückst hilflos mal auf dieser Taste mal auf jener herum. "Die Anzeige besteht aus zwei Digitalzahlen, die Menuführung ist eine Katastrophe, da findet sich doch kein Schwein zurecht ... Grrr."
Zu José gewandt sagst Du: "Komm lass uns verschwinden, wir sind schon viel zu lage hier. Man soll sein Glück nicht überstrapazieren. Weißt Du eigentlich, woher die Redewendung 'das kann kein Schwein' kommt? ..."

José(+Ayana): 252 -- Eilig verlässt Du mit Chalid das Büro. Als ihr unten im Hof angekommen seid, bleibt dieser am Klavier stehen. Du aber entdeckst Ayana, die Dich von einer Tür aus zu sich winkt. "Vielleicht kannst Du mit der Kuh reden?" In dem großen Raum mit Büchern steht tatsächlich eine Kuh. Behutsam redest Du auf sie ein. Sie antwortet aufgeregt muhend. "Muuh, Muh, MUUUH, Mu, Mu, MUUUUUUH." Du schaust Ayana verdutzt an: "Wenn ich sie richtig verstehe, meint sie, in ihrem vorherigen Leben hätte es ihr besser gefallen. Was meint sie damit?" "M U U U U U U H H H!"
Pötzlich steht Aster neben Euch und zischt Euch wütend an: "Ich habe Euch gewarnt! Wer die Kuh ärgert, fliegt raus!" Schon beginnt sie Euch zur Tür zu schieben. Cataysa kommt dazu und versucht zu schlichten: "Aber Aster ..." "Ach, auf einmal kennt ihr meinen Namen?! Nee, nee, nee, raus mit Euch."
Aster packt jeden von Euch am Arm und bugsiert Euch durch die Tür ins Freie. Ihr seid so perplex, dass keiner auf die Idee kommt, sich zu fragen, wie sie das mit nur zwei Händen überhaupt angestellt hat.
"Leg Dich nicht mit einer Bibliothekarin an ..." flüstert Ayana vor sich hin.

24. Runde
Als ihr Euren Rauswurf halbwegs verdaut habt, hört ihr leise Klaviermusik vom Hof. Dort sitzt Chalid und spielt eine Melodie, die Euch bekannt vorkommt. Ihr geht zu ihm rüber und lauscht weiter seinem Spiel. Als er fertig ist, meint Cataya scherzend "Na, Piano-Mann! Schon was eingenommen?" gleichzeitig greift sie nach einer kleinen Spardose, die auf dem Klavier steht und schüttelt sie. Zu ihrere eigenen Überraschung klimpert darin tatsächlich eine Münze. Als sie die Spardose umdreht und erneut schüttelt, purzelt eine kleine goldene Münze (76) heraus. "Hier, die hast Du Dir verdient."

Gemeinsam macht ihr Euch auf den Weg zum Campingplatz. Cataysa bastelt auf der Rückbank vor sich hin. Das Leinenzuch ist wirklich riesig, da könnte man gut einen Sonnenschirm drauß machen, aber die Zeige, die José gesammelt hat, sind viel zu kurz und zu schwach dafür. Gedankenverloren spielt sie mit den Gegenständen herum und als sie einen der Zweige in das Wollknäuel steckt, erinnert sie sich an die Fingerpüppchen aus ihrer Kindheit. Mit einigen geschickten Handgriffen formt sie aus den Zweigen Arme, Beine und Körper, die sie mit einem Teil der Wolle umwickelt. Das restliche Knäuel bildet den Kopf. "Sieh mal José! Ein kleines grünes Männchen. Willst Du damit spielen?" José greift begeistert zu und schon bald ist der kleine Außerirdische (65) auf Erkundungsmission im Auto unterweg.

Nach einiger Zeit kommt ihr auf dem verlassenen Campingplatz an. Siehe Karte M. Dunkle Wolken sind aufgezogen und verdecken die Sonne komplett. Außer dem Rauschen der Bäume im Wind ist nichts hören. Keine Automotoren in der Ferne, kein Hundegebell und keine krächzenden Papageien. Plötzlich spürt ihr ein flaues Gefühl im Magen, als würde Euch schwindlig werden. Was war das? Doch ebenso schnell, wie es gekommen ist, ist es auch wieder vergangen.

*Ihr werdet in Kürze eine weitreichende Entscheidung treffen müssen, die den Verlauf des 4. Kapitels wesentlich beeinflusst. Es gibt im Prinzip zwei sehr verschiedene Wege durch das 4. Kapitel, die nur an wenigen Stellen zusammenlaufen.
Unabhängig vom Inhalt unterscheiden sich die beiden Wege folgendermaßen: Den einen Weg kenne ich, weil wir ihn in unserer Spielrunde gewählt haben. Hier kann ich flexibler auf Eure Aktionen eingehen, weil ich besser überblicken kann, was passieren wird.
Den anderen Weg kenne ich nicht, wäre durchaus neugierig, müsste mich dann aber stärker an die Vorlage halten, weil ich nicht weiß, wohin bestimmte Handlungen mittelfristig führen.
Ihr könnt Euch überlegen, ob ihr aufgrund dieser Kriterien einen Weg auswählen wollt, oder Euch lieber nach inhaltlichen Gesichtspunkten entscheiden möchtet.
Übrigens: Ärgert Euch nicht, dass ihr Waldo nicht mehr kitzeln konntet. In Eurer Situation macht das keinen Unterschied und spätestens dann hätte Euch Aster vor die Tür gesetzt.*

Chalid: 943 -- Nebel kriecht heran. Um die Stühle herum sind Furchen und Schleifspuren führen in den Wohnwagen. Aus dem Augenwinkel bemerkst Du ein oranges Leuchten. Als Du Dich umsiehst, ist jedoch nichts mehr zu sehen.

José: 941 -- Du steigst auf die Anhängekupplung des Campingwagens und spähst durchs Fenster. Ein Teil des Inneren ist zu sehen. Ein Dir unbekannter Mann mit dem Rücken zu Dir auf einem Stuhl. In der Ferne hörst Du leisen Donner.

Cataysa: 943+942 -- Du hast Dich gerade mit einem Campingstuhl ausgerüstet und bist auf dem Weg zur Tür, als José euch mitteilt, dass im Wagen nur ein Mann sitzt. Du gehst zu ihm, schaust ebenfalls durchs Fenster und meinst: "Ja, und den kennen wir zufällig." Entschlossen gehst Du zur Tür, Chalid direkt neben Dir, während sich Ayana umschaut, damit ihr nicht überrascht werdet.
Du öffnest die Tür und findest dort ... Prof. Abréus, gefesselt und geknebelt auf einem Stuhl. Du nimmst ihm den Knebel ab. "Endlich! Gut, dass ihr da seid! Schnell macht mich los ..." "Moooooment! Sie schulden uns erst ein paar Antworten." Mit hängenden Schultern nickt er resigniert: "Gut, was wollt ihr wissen?" "Wieso spielen die Papageien und Hunde verrückt?" "Wer ist Gonzales und was will sie von uns?" "Und was haben Sie mit uns angestellt? Was soll diese ganze Geheimniskrämerei?"
"Immer der Reihe nach. Naira Gonzales gelangte in den Besitz des Liber Aviums. Es berichtet von Papageien, die den Zeitpunkt von Naturereignissen ungewöhnlich präzise vorhersagen können. Dank ihrer Verbindungen zum Zoo fand sie schließlich ein passendes Exemplar. Mit Teresas Hilfe wollte ich Naira das Buch entwenden, aber sie war schneller und stahl vor Kurzem meine Ausgabe des Liber Canium. Dieses Buch beschreibt eine Hunderasse, die die Fähigkeiten der Papageien perfekt ergänzt. Denn sie spüren den Ort, an dem sich ein Unglück demnächst ereignen wird. Mit beiden zusammen ließen sich Katastrophen, wie der heftige Sturm vor wenigen Tagen, das Erdbeben oder auch Vulkansubrüche besser vorhersagen. Ich traf mich hier mit Gonzales, um Wissen auszutauschen. Doch ich war wohl zu gutgläubig. Sie und ihr Helfer Guy ..." Der Professor stoppt mitten im Satz: "Vorsicht! Dort draußen ist er!"
Ihr seht gerade noch einen Schatten am Fenster, da bebt die Erde erneut und ihr werdet kräftig durchgeschüttelt. Als das Beben zu Ende ist, seht ihr, dass Abréus ohnmächtig auf der Seite liegt. Erst jetzt fällt Euch ein Walkie-Talkie auf, dass sich irgendwie aktiviert hat. Eine hektische Frauenstimme spricht: "Hier Ellie, ich meine Dr. Eleonore Spearway vom Observatorium! Hört mich jemand? Meine Telefonverbindung ist ausgefallen. Dies ist eine dringende Warnung. Sämtliche Messdaten deuten daruaf hin, dass ein Vulkansubruch unmittelbar bevorsteht! Hallo?" Die Erde bebt erneut kurz. "Mist, kann sich Murphys Gesetz nicht mal irren? Jetz fällt auch noch das Notstromaggregat aus." Die Verbindung wird schwächer. "Kommt ... hierher! Dringend ... Puerto Montes!!!" Dann ist das Gerät stumm.

"Ach Du großer Hephaistos!" "Das war am Ende echt verrauscht." "Egal, für mich war das eindeutig ein Hilferuf." "Was wenn Puerto Montes in Gefahr ist?" "Lasst uns Ellies Funkspruch folgen!" "Hey, vergesst ihr dabei nicht Guy? Der hat immerhin den Prof gefesselt und schleicht jetzt dort draußen irgendwo herum!" "Auch wieder wahr. Außerdem ist er die heißeste Spur zu Gonzales!" "Und was ist mit Abréus? Sollen wir den etwa da lassen?" "Ach, den klaut schon keiner."
"Also wie jetzt? Zu Ellie oder doch Guy hinterher? Ich kenn mich nicht mehr aus..."
ENTSCHEIDUNG: Wollt ihr zu Ellie oder Guy verfolgen?

Ergebnis: "Wer is dafür, dass wir Guy verfolgen? --- Mhm, das ist dann wohl die Mehrheit. Also los!"
Ihr schnappt Euch das Walkie-Talkie (87), stürmt hinaus und seht gerade noch, wie eine Gestalt im roten Shirt im Nebel verschwindet. "Das muss Guy sein!" "Nichts wie hinterher! Er ist unsere beste Chance, Gonzales zu schnappen." "Und Abréus lassen wir einfach da?" "Na wo soll er schon hin, wenn wir ihn erst zum Wagen tragen, ist Guy über alle Berge."
Inzwichen ist die Nacht hereingebrochen. Mit Eurer Taschenlampe jagt ihr Guy, den ihr nur durch gelegentliches Rascheln und Trappeln wahrnehmt. Es geht stetig bergauf. "Wo will er nur hin?" Plötzlich steht ihr vor einer Wand mit Metallsprossen. "STOPP!" "Wieso halten wir an? Er entkommt uns noch." "Den Klettersteig kenne ich. Die Passage endet in der Nähe des Observatoriums." "Moment hast Du gerade Klettersteig gesagt?" "Ja, wieso?" Ihr blickt stumm nach oben, dann prasseln ein paar Steinchen auf Euch herab. "Hat Guy Licht dabei?" "Ich habe keins gesehen." Ihr ruft nach oben "Hey Guy, mach langsam! Niemand hat etwas davon, wenn Du zu Schaden kommst." Von oben ertönt es leise: "Dann haut ab und lasst mich in Ruhääää...!" Beim letzten Wort bebt die Erde erneut und ihr hört lautes Rumpeln. Ihr drückt Euch an die Felswand, als mehrere Brocken und ein Schrein an Euch vorbei in die Tiefe rauschen. Bedrückt klettert ihr nach oben, findet aber nur noch Guys Shirt (79)

Damit endet Kapitel 3. Für folgende Abenteuerkarten erhaltet ihr Punkte:
(65)-Jo: Ein Alien-Püppchen (1)
(68)-Jo: Eine kleine Pyramide aus Glas (1)
(72)-Ch: Ein Leinentuch (1)
(69)-Ca: Liber Canium (2)
(74)-Ch: Eine wertvolle Statue. Könnte aus Gold sein. (3)
Einen zusätzlichen Punkt erhaltet ihr für die in der Bibliothek gewonnenen Informationen.
Macht zusammen: 9 von 12 möglichen Punkten

Das vierte (und letzte Kapitel) spielt auf gänzlich neuen Karten. Ihr werden also an Eure alten Wirkungsstätten (in diesem Spiel) nicht mehr zurückkehren.
Ich werde am Sonntag in den Urlaub fahren und möchte das Spiel zu Hause lassen (mal abgesehen davon, dass ich wenig Lust habe, Texte auf dem Handy zu tippen). Also steht eine kleine Verschnaufpause an, die wir uns auch redlich verdient haben. In der Zwischenzeit könnt ihr gerne Euer Fazit des Kapitels 3 schreiben, dass es von der Länge her ganz schön in sich hatte (das vierte Kapitel ist kürzer), darüber sinnieren, welche Geheimnisse Euch durch die Lappen gegangen sind, Verbesserungsvorschläge machen usw. usw.
Ich würde mich freuen, wenn wir uns Mitte August zum großen Finale wiedersehen. Vielleicht dann mit fünf Spielern, denn zusätliche Ideen und Aktionen finde ich toll.

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Status - Verdacht: 6



Aufenthaltsorte:
Ayana:   Karte N
Cataysa: Karte N
Jerome:  Karte N
Sato:    Karte F  - 592 - noch immer nicht aufgewacht
Chalid:  Karte N
José:    Karte N

Gegenstände:
(16)-Ca: Ein Spielzeug-Fernglas
(18)-Je: Höhlenmalerei
        Im Vordergrund ist ein stilisierter Hund zu sehen,
        der am Boden schnuppert. Über ihm einzelne rote Punkte,
        wie Schneeflocken oder Sterne
(19)-Je: Eine blaue Feder
(21)-Ca: Ein Notizzettel:
        Wir wissen nun, wann es passiert: am 14.03.1989.
        Bereitet alles vor.
(24)-Ay: Eine leere Zigarettenschachtel - Marke "Chameleon"
(35)-Ch: Liber Avium
(36)-Ca: Ein Infussionsschlauch mit Injektionsnadel
(37)-Ca: Eine Flasche Rotwein
(43)-Ca: Ein großes Stück von einem Hefezopf
(47)-Ay: Ein Brief - Josés Aufnahmebestätigung für eine Privatschule
(48)-Je: Ms Winston, ein Tennisball mit Charakter
(59)-Ch: Ein Ufo-Ballon
(65)-Jo: Ein Alien-Püppchen
(66)-Ch: Eine Computer-Diskette - 'Dungeon Minion'
(68)-Jo: Eine kleine Pyramide aus Glas
(69)-Ca: Liber Canium
(70)-Ch: Ein kleines Ölkännchen
(71)-Ca: Eine Taschenlampe
(72)-Ch: Ein Leinentuch
(74)-Ch: Eine wertvolle Statue. Könnte aus Gold sein.
(75)-Ch: Ein Buch mit Falschgeld
(76)-Ch: Eine kleine goldene Münze
(78)-Ca: Eine Brechstange
(79)-??: Ein rotes Langarm-Shirt. Erinnert an eine Start Treck-Uniformjacke
(82)-Ca: Ofelias Notiz - durchgestrichen sind die Punkte - Resturant klar Schiff machen! und - Ellies Antenne "richten". Offen sind noch - Helena aushorchen, - Abréus Nest im Gebirge verwanzen, - Azur-Ara besorgen und zu den Orcas bringen, - Marder verscheuchen, - gründlich an der Uni umsehen, vor allem in Abréus Büro
(87)-??: Ein Walkie-Talkie

Nicht mehr im Spiel:
(10-15) (17) (20) (22) (23) (25-34) (38-42) (44-46) (49) (52-58) (61-64) (67) (77) (80) (84) (85) (88) (92) (a1) (a2) (b1) (b2) (b3) (D) (M1) (M2) (M3)(T1) (T2) (T3) Geldscheine


Besonderes:
Aufgabe: Manuel und Ofelia sind getürmt. Folgt ihrer Spur und findet mehr über Gonzales heraus.
- Ofelia habt ihr schnell wieder eingefangen

Aufgabe: Auto reparieren. -- Abgeschlossen.

Mit dem vollen Benzinkanister sind nun auch Fahrten zur Pyramide und zur Universität möglich.

Ihr werdet das Gefühl nicht los, beobachtet zu werden.



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cramilu
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2021-06-19


Na, das hab' ich gern! Sich mutmaßlich mit Kriminellen einlassen,
dann seine Studenten als "Versuchskarnickel" und Quasi-Nothelfer
missbrauchen, und dann, wenn es einem über den Kopf wächst,
aus dem Hintergrund herumweinen...
In die Lage hat sich unser wagemutiger Professor selber gebracht.
Da sehe ich partout nicht ein, mich jetzt extra beeilen zu sollen!
Ich versuche, eine weitere AB-Nachricht abzuhören.
Sollte das nicht [mehr] möglich sein, lustwandele ich gaaanz
gemütlich zum Klavier (842) auf dem Zentralplatz, setze mich
an die Tastatur und klimpere die ersten Takte von "Für Elise"
oder Bachs Präludium. Geht immer. 😃
Dann untersuche ich den Kasten gründlichst. Daran, dort etwas
irgendwo im Klangkorpus oder in der Verkleidung zu verstecken,
hatte ich früher als Pianoschüler auch schon gedacht.
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Grmpf - mutmaßlich durch einen falschen Tastendruck das Band
des Anrufbeantworters gelöscht; gaaanz dolle Wurst!
Mehr und mehr gebe ich da als Informatiker und Technik-Freak
Onkel McLauri Recht: Für nicht dokumentiertes Geräteverhalten,
nicht-intuitive Bedienelemente und gar widersprüchliche Bedienungs-
anleitungen sollte man so manchen "Ingenieur" noch im Nachhinein
ohne Betäubung um sein Gemächt erleichtern! Zeter und Mordio

»Ayana, das brauche ich nach dem Telefonfrust gerade noch,
dass Du meine künstlerischen Erwerbsfähigkeiten verspottest;
Du hast schon registriert, dass die Münze aus Gold ist!?
Bloß, weil Euch diese Anastasia, oder wie sie heißt, aus der Bib
geschmissen hat, brauchst Du mir hier nicht so zu kommen!«
.

Ist doch wahr! Immerhin hat Cataysa mein Geklimpere gefallen. 🤗
Wie angedacht, untersuche ich das Klavier noch sorgfältig
von innen und außen daraufhin, ob sich da weiteres findet
.

Danach wäre auch ich dafür, zum Campingplatz (M) zu fahren...


-----------------

ADMIRATIONIS  SUI  SATISFACTIONIS  SACRA  SITIS




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Scynja
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2021-06-20


Ayana (21): "Keiner da? Das gibt's doch gar nicht. Dann kann ich ja den Hefezopf essen... ach was soll's. Alleine in der großen Mensa möchte ich nicht essen. Ich könnte zu Chalid zurück gehen. Andererseits gab es da ja nichts mehr zu tun. Ich frage mal Catasya um Rat. Sie hatte immer wieder gute Ideen." Ayana begibt sich zur Bibliothek (c), erzählt Catasya von dem Spiel auf der Diskette und untersucht dann die Kuh (252).

Ayana (22): "Ich fürchte, du würdest als Künstler verhungern Chalid. Andererseits hat ja jeder mal klein angefangen. Obwohl die meisten bedeutenden Künstler schon in jungen Jahren Superstars waren... Wie auch immer: Wie geht's weiter? Habt ihr noch etwas herausgefunden? Camping? Ja, dann lasst uns doch einfach vorbeifahren und nachsehen."



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Caban
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2021-06-20


Hallo

Jose macht sich daran den Wohnwagen zu untersuchen.

Ich wäre auch dafür so schnell wier möglich zum Campingplatz zu fahren, aber vorher möchte Jose versuchen mit der Kuh zureden.

Ich wäre dafür noch eine weitere Nachricht abzuhören, zur Not, kann man ja jemanf Schmiere stehen.

Jose geht zu dem Telefon des Professors und drückt die Wahlwiederholung.

Jose lässt sich MrWinston geben.

Jose baut aus MrWinston(48) und den Zweigen (58) einen provesorischen Hund. Er begibt sich einer Wandecke, die die Katze grade noch sehen kann, lässt den "Hund" kurz erscheinen und macht "Wauwauwau" um die Katze etwas zu provozieren und anzulocken.

Ich wäre auch dafür umgehend zur Uni zu fahren.

Eine Unterhaltung mit dem Hund wäre vielleicht ganz gut, vielleicht kennt er einen Ausgang.

Jose untersucht die Zweige am Boden, vielleicht gibt es da einen Hinweis.

Jose versucht die Falltür 655 zu öffnen.

Gruß Caban



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Bilbo
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2021-06-21


Leise und erwachtungsvoll schleiche ich auf den verlassenen Campingwagen zu. Ob Abréus wirklich dort drin gefangen gehalten wird? Momentan ist es ja sehr ruhig - geradezu gespenstisch ruhig - aber wer weiß, vielleicht sind die Entführer auch drin und lauern nur darauf, dass wir reinkommen?

Ich überlege, ob wir die Campingstühle (943) wohl als Deckung benutzen könnten, um näher an den Wagen zu kommen, oder sogar als improvisierte Waffen zur Verteidigung im Notfall.


*Ich persönlich wäre dafür, die Entscheidung - mein Tipp: es läuft darauf hinaus, ob wir Abréus vertrauen oder nicht - rein nach inhaltlichen Gesichtspunkten zu treffen, also ohne zu wissen, wie ihr Euch seinerzeit entschieden habt, Kitaktus. (Wenn meine Mitspieler das anders sehen, ist es aber wie immer auch ok.)*

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Cataysa schnaubt empört. "Sie hätten uns auch einweihen sollen, Herr Professor, statt uns die ganze Zeit im Nebel herumstochern zu lassen! Dann wäre manches anders gelaufen. Herr Professor? Professor Abréus, hören Sie mich?" Ich schüttle den Professor an der Schulter, aber er rührt sich nicht. Resigniert lasse ich ihn los.

"Also Leute, was jetzt? Die feine Dame Dr. Spearway will jetzt plötzlich, dass wir so schnell wie möglich zu ihr kommen? Vor ein paar Stunden hat sie unsere Gesellschaft noch nicht so zu schätzen gewusst! Die würde ich erstmal zappeln lassen. Wenn ihr mich fragt, sollten wir diesen Guy so schnell wie möglich zur Rechenschaft ziehen - wo er ist, ist sicher auch die Gonzales dann nicht weit. Oder was meint ihr?"


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Heilmagier der Drachengilde
Wohlordner des Universums
Rechner des Unberechenbaren
Navigator Irrlichts im Ozean der Rätsel



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cramilu
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2021-06-22


ARCHIV Chalid
==========

Im Zoo angekommen amüsiere ich mich erst einmal köstlich über die
Animationskraft im Tierkostüm. Das muss hart sein bei der Hitze!
»Schau 'mal, Boo: Verwandtschaft!? Fragt doch das pelzige Ungetüm,
ob Boo etwas aus dem Futtereimer naschen darf.«.
Natürlich sollen die anderen das bloß zur Ablenkung tun,
denn ich hatte freilich sogleich mit kindlichem Entzücken
den losen Luftballon unterm Dach entdeckt.
Nostalgisch motiviert versuche ich, zwischen den Stützschrägen
des Infostandes (902) soweit hochzukraxeln, dass ich die Leine
des Luftballons (907) zu fassen kriege...
---------------------------------------------------------------------
Steinstark, der UFO-Ballon (59) - womöglich eine geeignete
"Besänftigungsgabe" für "SETI-Ellie"!?
Ich bin gespannt, was Cataysa im Gespräch mit dem "Waschbären"
erfährt, und was Ayana beim Papageiengehege herausfinden wird.

Abermals eingedenk Ofelias Notizzettels mache ich mich neugierig
auf zur Wasserwelt (903), wo ich die "Orcas" vermute...

»Wer ist "Helena"?« - »Warum möchte man einen "Marder
verscheuchen
"?« - »Was ist mysteriöses um Professor Abréu

... geht es mir weiter durch den Kopf!
-----------------------------------------------------------------------
Nach dem Schwertwal-Platscher triefe ich wie ein nasser Sack -
na, wenigstens scheint José auf seine Kosten gekommen zu sein! 😉

Cataysa hat dem "Waschbären" ein paar Hinweise... entlockt?!
Stark! Und ihm mit der Sandale (29) gegen die Mücken zu helfen,
halte ich auch für einen gewitzten Einfall...

Was erzählt mir Ayana da? Überwachungskameras bei den Papageien?!
Und José wollte den Marder auf deren Verkabelung loslassen? Cool!
Aber Ayanays Idee, zunächst erst einmal ganz unschuldig den
UFO-Ballon (59) vor die Kameras... "schweben" zu lassen,
ist gewiss nicht verkehrt.

Falls das nichts bringt, können wir ja immer noch zum Versorgungs-
gebäude (904) pilgern und dort schauen, ob wir der Verkabelung
auf die Spur kommen oder anderweitig etwas herausfinden können...

Ich gehe also zusammen mit Ayana zum Papageiengehege, lasse mir
die Kameras zeigen und den UFO-Ballon wie zufällig vor deren Linsen
gleiten:   59-906
--------------------------------------------------------------------------
Den Versuch war's wert, aber jetzt sollten wir 'stärkere Geschütze
auffahren'! »Respekt, José, für die Idee mit den angespitzten
Knochen, aber plag' Dich bitte nicht weiter mit dem Gescharre
herum! Cataysa hat ganz recht: Schluss mit der Zimperlieschen-
haftigkeit; Marder Boo soll 'ran und den "Kabelsalat" ordentlich
benagen!
«

Wenn dann der offenkundig schmierige und stinkfaule "Kowalski" mal
ein paar Minuten keine "Orca-Videos" schauen kann und stattdessen
"aufgescheucht" wird, gibt er uns ja vielleicht mit seinem Panikverhalten
weitere Hinweise. Und die für die wirklich empfindlichen Zootiere wichtige
Versorgungstechnik wird ja wohl zum einen redundant vorhanden sein und
sich zum anderen nicht unter der hoheitlichen Obhut solcher Dilettanten
wie "Kowalski" befinden!?
Also auch mein Vorschlag:   61+904
Bei "Erfolg" würde ich mit Ayana wieder zum Papageiengehege (906) gehen.
-------------------------------------------------------------------------------------
Hm... ob Ayana jetzt beleidigt ist? Ich wollte doch ausdrücklich mit ihr
zurück zu den Papageien! Aber ok; die alte Wasserratte möchte halt lieber
mit den Orcas "abtauchen". Nette Spielidee, das mit dem Tennisball! 😉
Cataysa inspiziert schon gründlich das Papageiengehege (654).
An die Falltür (655) traue ich mich noch nicht heran -
man kennt das doch aus Filmen: Um Falltüren tummeln sich gerne
mehrköpfige Höllenhunde, oder darunter lauert wuseliges Gewürm,
oder man fällt hinein ins Dunkel und bricht sich sämtliche Gräten...
Falls sich dort unten gar Manuel verstecken sollte, freut sich José
als Erstöffner gewiss am meisten!
Ich bemerke hinter uns Jerome, der uns - noch immer krass vergeistigt -
hinterhergetrottet sein muss. »Reich' mir doch bitte mal Deine blaue
Feder (19), Kumpel!
«
. Bevor José die gar prächtigen Hyazinthflatterer...

... vollplappert, versuche ich mit dem tollen Teil deren Aufmerksamkeit
auf mich zu lenken. Nymphensittiche stehen total darauf, wenn man sie
an Hinterkopf oder Nacken krault - das sollte doch bei den Blauen auch
möglich sein!? Jedenfalls mag ich mir die Biester aus der Nähe ansehen.
656 / 19-656
-------------------------------------------------------------------
Nachdem, was José den blauen Papageien entlocken konnte,
nach dem Erlebnis im "Falltür-Keller" und nach Ayanas Bericht
aus der "Wasserwelt" sind wir wohl der weißhaarigen Señora
Gonzales und unserem dubiosen Professor Abréu dicht auf den
Fersen!? Hier im Zoo sähe ich nicht, was wir noch untersuchen
sollten, und da die ominöse "Pyramide" mit "J" gegenüber der
Universität mit "K" alphabetisch vorrangig gekennzeichnet ist,
würde ich zunächst zu dieser "Pyramide (J)" fahren wollen!
Womöglich finden wir ja dort etwas eigenartiges heraus, was uns
später für die weiteren Nachforschungen an der Uni nützt!?
»Lasst uns als erstes zur "Pyramide (J)" fahren!«
---------------------------------------------------------------
Hm... Cataysa hat ganz recht: Mehr als ein "Pyramidlein"
ist das hier nicht! Während sie am Andenkenstand herumstöbert,
spreche ich säuselnd die Touristenführerin (802) an:
»Einen wunderschönen guten Tag - das ist ja toll hier!
Wir haben Ihre Sehenswürdigkeit im Vorbeifahren entdeckt.
Kommen viele Touristen her? Was ist die Besonderheit des
Bauwerkes? Gibt es eine Ausstellung im Inneren? Erzählen
Sie uns bitte ALLES!«
. Ok... ein wenig flirte ich mit ihr. 😉
-------------------------------------------------------------------
»Danke für alles, Helena, damit hast Du uns sehr geholfen!«
"Gänge... Gänge... Gänge...", gehen mir Josés Worte durch
den Kopf. Wie magisch zieht es nun auch mich zum Eingang
der Pyramide (804)...
--------------------------------
»Das glaub' ich jetzt nicht...«
Verärgert klopfe ich von innen energisch gegen den
verschlossenen Ausgang (951).
»Helena!? He-le-naaa!!! Was soll das denn jetzt?
Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass ausgerechnet wir
Studenten einen bislang unbekannten Mechanismus auslösen!?
Sag' uns bitte sofort, wie wir wieder nach draußen kommen!«

Ich bin sicher, gerade zum Narren gehalten zu werden.
Sollte uns Helena nicht helfen wollen oder können,
würde ich als nächstes die große Holzkiste (953) untersuchen...
------------------------------------------------------------------------
Huch, wie toll: Eine Diskette! Eine Diskette? Irgendwo läuft doch
da eine versteckte Kamera zur Belustigung total gestörter...
Na, egal, schon Karl Valentin wusste, dass schlechte Laune noch
weniger hilfreich ist. Aber was nun? Ein Öffnungshebel, welchen
man mit dem Ölkännchen (70) schmieren könnte, ist genau so
wenig vorhanden wie eine an sich hilfsbereite, aber "halbnackte"
Mumie, der man mit dem Leintuch (72) aus ihrer Verlegenheit
helfen könnte. Doch halt: Vermeintlich eingesperrt in eine
Pyramide und ein weißer Hund!? Als "Asterix"-Leser...
... und weil ich auch schon immer einmal
einen "schlafenden Hund wecken" wollte, ...
Nein! Selbstverständlich halte ich zunächst den Ufo-Ballon (59)
vor den Spalt hinter der Holzkiste (953), um wenigstens zu prüfen,
ob dort ein Erfolg verheißender Luftzug spürbar ist:  59-953
Und DANN wecke ich den Hund "Indy" (952), auf dass Cataysa ihm
einen der Knochen (56) anbieten kann. Ob es sich dem Namen nach
bei dem faulen Köter um eine Reinkarnation desjenigen Flohvehikels
handelt, nach dem "Indiana Jones" einst seinen Spitznamen erhalten
hat, wäre auch eine spannende Frage. 🤔
-----------------------------------------------------------------------
»Indy, Du bist 'ne Wucht!«. Überglücklich knuddele ich die Töle!
Dunkle enge Räume - da geht es mir wie Danny "Tunnelkönig"
Valinski alias Charles Bronson in "Gesprengte Ketten"; brrr...
So magisch angezogen ich vorher von dem Pyramidlein war,
so schleunigst möchte ich nun von hier fort! Oder gäbe es noch
etwas dringendes zu entdecken?
Ansonsten schlage ich vor, jetzt zur Uni zu fahren -
ich setze mich schon 'mal ins Auto!

----------------------------------------------------------------
Sobald wir am Uni-Campus ankommen, möchte ich gerne
zusammen mit Ayana Professor Abréus Büro (846) aufsuchen
und dort unter anderem schauen, ob er einen Computer hat,
auf dem sich die Diskette (66) abspielen lässt!
»Cataysa, würdest Du denn währenddessen den Hörsaal (843)
"unter die Lupe nehmen"!? José, würdest Du dir solange von
Jerome den Tennisball (48) geben lassen und damit oder
mit Deinen Zweigen (58) die Katze (841) "bespaßen"?«
.
Danach können wir uns ja ggf. wieder zusammen
um den "Rest" kümmern!?
---------------------------------------------------
»Typisch Chalid!«, grummele ich vor mich hin.
Gedankenverloren beim Daddeln versumpft. Ayana hat ganz Recht!
Prof. Abréus Rechner (851) schalte ich jedoch noch nicht aus,
denn als Informatiker prüfe ich natürlich auch, ob ich über die
Betriebssystemoberfläche und das Dateisystem Zugang zu
irgendwelchen interessanten Daten erhalten kann.
Außerdem inspiziere ich das Computergehäuse, den Bildschirm,
den Arbeitsplatz darum herum eingehend auf "Spuren".
Sind irgendwo unter dem Gehäuse, unter dem Bildschirmfuß,
unter einer Tischplatte, unter der Sitzfläche des Schreibtischsessels
oder in bzw. unter einer Schreibtischschublade hinweisgebende
PostIts oder anderweitige Zettelchen etc. versteckt?

Und wo ich schon am Schreibtisch sitze - gute Anregung von José! -
untersuche ich als nächstes gründlich das Telefon (852) näher.
Was bringt die Wahlwiederholung? Gibt es Nachrichten auf einem
Anrufbeantworter? Sind jüngste Anrufe anhand der Rufnummern
bestimmten Anrufern zuzuordnen? Lässt der Ladezustand eines
Akkus Rückschlüsse zu, ob Prof. Abréu wirklich dauerhaft weg war?
Ganz à la Sherlock Holmes...
--------------------------------
»Die ersten fünf.«
Dass sich diese Notiz auf den Freigabecode für das Telefon bezieht,
erscheint mir sonnenklar. Die Anfangsbuchstaben der Namen der
ersten fünf Studenten, die sich für die Exkursion melden? ACJSC?
Oder mathematisch... Die ersten fünf Primzahlen? 235711 oder -
falls es der Professor mit der korrekten Definition nicht auf die Reihe
kriegt - 12357? Die ersten fünf Fibonacci-Zahlen? 01123, 11235
oder 12358? Oder gar die ersten fünf Ziffern der Zahl \(\pi\), zu der
dieser Artikel an Abréus Pinnwand (853) hängt? 31415[9]?
»Passwort-Hacking: Gei-el!«, durchzuckt es mich als Informatiker.
Ich drücke am Telefon (852) abermals die Ruftaste und probiere
über den Ziffernblock der Reihe nach:
852-"22572" (für "ACJSC" - am wahrscheinlichsten)
852-"12357" (Primzahlen für Nicht-Mathematiker)
852-"235711" (Primzahlen korrekt, wenn auch sechs Ziffern)
852-"31415" (\(\pi\) - fünf Ziffern insgesamt)
852-"14159" (\(\pi\) - nur fünf Nachkomma-Ziffern)
852-"31416" (\(\pi\) - auf fünf gültige Ziffern genau)
852-"11235" (Fibonacci ohne 0 - wohl eher unwahrscheinlich)
852-"12358" (Fibonacci praktisch - auch eher unwahrscheinlich)
852-"01123" (Fibonacci streng - auch eher unwahrscheinlich)
---------------------------------------------------------------------
»Ui... das ging ja fix! Aber welche Kombi genau war es jetzt?
Na, auch egal...«
. José als Komplize ist eine Wucht - er steht
"Schmiere", und wir haben schon die zweite Nachricht vom
Anrufbeantworter abhören können. So kann es meinetwegen
weitergehen, bis das Band zu Ende ist!
Aber zunächst drücke ich die Taste für Wahlwiederholung,
um zu erfahren, wen Professor Abréu zuletzt aktiv angerufen
hatte. Danach möchte ich zusammen mit José verwegen noch
möglichst viele weitere Nachrichten abhören!


-----------------

ADMIRATIONIS  SUI  SATISFACTIONIS  SACRA  SITIS




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Kitaktus
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2021-06-26


Archiv:
14. Runde
Cataysa: 654 -- Du schaust Dir die Kameras von Nahem an. Die kleinen Kontrollleuchten an der Seite sind tatsächlich erloschen. Du beschließt die Kameras im Auge zu behalten, falls sie wieder zum Leben erwachen.

Chalid: 656 -- Du trittst an die Azur-Aras heran, doch die weichen ängstlich vor Dir zurück und beginnen zu krächzen. Das weckt Josés Aufmerksamkeit. Er tritt neben Dich und schaltet sich in das Gespräch der Aras ein. Stockend übersetzt José für Euch: "Manchmal ist die Frau mit den komischen weißen Haaren da und schaut uns an. Also die Papageien. Und der dicke Mann, den alle Boss nennen, steht daneben. Nachts kommt ein Schatten und am nächsten Tag fehl dann einer." Ein Papagei krächzt etwas, dass José erstarren lässt. "Papa war hier! Ich soll Euch sagen, dass der Pro-Fäss-Ohr und die weißharige Frau sich treffen wollen. Aber wo, weiß er noch nicht."

José: 655 -- Die Falltür scheint Dich magisch anzuziehen. Während die anderen noch über das nachdenken, was Du ihnen gerade erzählt hast kletterst Du über die Absperrung und ziehst an der Klappe, die sich erstaunlich leicht öffnen lässt. Durch einen beleuchteten Gang gelangst Du über eine Treppe in einen Vorratsraum. Zur Zeit ist niemand im Raum, aber hinter der einzigen anderen Tür hörst Du Geräusche. Die Wände sind voller Regale mit Kisten und Verpackungsmaterial. Als sich die Tür öffnet, gehst Du hinter einem Stapel Kartons in Deckung und lauschst. "Jawoll, Boss. Die Funkverbindung zu Ofelia ist leider abgebrochen."
Das ist Dein Papa! Nur mit Mühe schaffst Du es, nicht vor Freude aufzuspringen, aber Dein Papa ist nicht allein. "Verdammt! Dein Ausflug zur Pyramide hat unnötig Zeit gekostet. Los, liefer das noch aus und komm dann zum Treffpunkt. Und zwar subito!" Damit heben zwei dicke Arme den Karton vor Deiner Nase auf. Der Boss dreht sich um und hält Manuel den Karton hin. Dessen Augen weiten sich, als er Dich sieht. Er nimmt einen tiefen Zug von seiner Zigarette, schaut dann wieder zum Boss und meint "Geht klar!" Mit einem Arm schnappt er sich den Karton, den anderen legt er um die Schulter vom Boss und meint: "Und als Entschuldigung mache ich die nächste Inventur, ok?" "Mit der Einstellung wirst Du's noch weit bringen!" Damit gehen die beiden wieder hinaus und die Tür fällt ins Schloss.
Du siehst Chalid, wie er vorsichtig aus dem Gang geschlichen kommt. Er ist Dir anscheinend gefolgt und hatte sich dort versteckt, als er die Stimmen hörte.
Zusammen seht ihr Euch schnell um. In einem Karton liegt ein Buch (75) und in einer Ecke steht ein voller Benzinkanister.
Ihr nehmt beides mit und verlasst den Raum wieder so leise wie möglich.

Mit dem vollen Benzinkanister sind nun auch Fahrten zur Pyramide (J) und zur Universität (L) möglich.
Als ihr im Freien einen Blick in das Buch werft, entpuppt es sich als Geldversteck. Die Geldscheine wirken druckfrisch und bei genauer Betrachtung stellen sie sich als Fälschungen heraus.

Ayana: 903 -- Die Überwachungskameras mögen zwar aus sein, aber die Show geht trotzdem weiter und in der Wasserwelt drängen sich die Besucher. Die Orcas sind zwar toll, aber wehmütig denkst Du daran, wie viel toller es wäre, draußen im Meer mit ihnen zu schwimmen.
Als Deine Blick über die Zuschauer schweift, fällt Dir in der VIP-Loge eine Frau mit Schlapphut, Sonnenbrille und Fernglas auf. Sie beobachtet Dich! Als sie merkt, dass Du sie gesehen hast, verlässt sie die Loge. Du versuchst ihr zu folgen, aber als Du draußen bist, steigt sie gerade in eine schwarze Limosine und fährt davon.

* Bemerkung: Unbegrenzt ist der Benzinvorrat natürlich nicht, aber da ihr Euch inzwischen ziemlich weit auf der Insel bewegen könnt, stellt "Nachtanken" kein Problem mehr dar und kann daher vernachlässigt werden.*

Ihr beschließt zunächst zur Pyramide zu fahren. Auf der Fahrt fragr ihr José nach seinem Vater aus. Wie die meisten jüngeren Kinder hat José nur eine vage Vorstellung davon, womit sein Vater sein Geld verdient. Mit Ziegen auf jeden Fall. Dazu kommen etliche Nebenjobs, wobei Manuel offenbar sowieso jedem hilft, der im Dorf Hilfe braucht, ob mit Bezahlung oder ohne. Wenn ihr José so zuhört, kann Manuel eigentlich keiner regelmäßigen Tätigkeit im Observatorium nachgehen.

Schließlich erreicht ihr die Pyramide. Wer Gizeh in klein erwartet, ist von der Pyramide (805) enttäuscht. Sie ist keine 20 Meter hoch, gestuft und auch der Eingang (804) ist wenig glamourös. Neben einem Andenkenstand (801) steht eine Touristenführerin (802). Außerdem liegen noch ein paar Zweige herum (803).

15. Runde
Cataysa: 801 -- Am Souvenirstand gibt es Töpferware, Tücher und Holzpapageien. Allen, die sich auch nur ansatzweise mit der Pyramide auskennen, ist schnell klar, dass das Zeug nichts mit den Ausgrabungen zu tun hat. Aber José ist total begeistert, mit großen Augen blickt er auf die Souvenirs. "Na junger Mann? Bist Du zum ersten Mal hier?" "Ja, Papa hat mir schon viel von der Püh-Ra-Mide erzählt! Er findet die Gänge da drin besonders toll!" Das macht die junge Frau neugierig: "Ich bin übrigens Helena, und Du?" "José." Daraufhin entspinnt sich zwischen den beiden ein längeres Gespräch. Nach und nach wird die Unterhaltung auch herzlicher. Irgendwann meint Helena: "Du, ich habe da etwas, das mir Dein Papa für Dich gegeben hat. Bitteschön ..." Damit überreicht sie José etwas Glitzerndes: eine kleine Pyramide aus Glas (68)

Chalid: 802 -- Nachdem sich Helena so blendend mit José versteht, fällt es Dir nicht schwer mit ihr ins Gespräch zu kommen: "Bei der mysteriösen Pyramide zu arbeiten, ist bestimmt ein toller Job! Da gibt es noch so viel zu erforschen!" Sie schaut Dich an: "Bist Du von der Uni?" "Ja, auf Exkursion." "Aus Professor Atréus Seminar?" Langsam wirst Du stutzig. "Äh, ja." "Und er ist leider krankheitsbedingt nicht dabei?" "Ja, tatsächlich!"
Sie ringt stumm mit sich. Ungeduldig hakst Du nach: "Hallo? Was ist jetzt?" Helena scheint eine Entscheidung getroffen zu haben. "Ich war letztes Jahr im gleichen Seminar und bei uns war es ganz genauso. Aber ich glaube nicht, dass er 'krank' ist. Ich glaube, er ist irgendwo dort draußen und beobachtet Euch. Ihr seid ein Teil seiner Forschung. Hier nehmt das, vielleicht bringt es Euch Glück." Damit überreicht sie Dir ein Tuch (72).

José: 803 -- Am Boden liegen ein paar dürre Zweige (58). Aus einer Laune heraus steckst Du die Zweige ein. Kleine Jungs können wahrscheinlich alles gebrauchen.

Ayana: 16-805 -- Die Inselpyramide. Was habt ihr darüber schon in Prof. Atréus Seminar gestritten. Ohne Ergebnis. Die Erbauer sind ein Mysterium. Ist sie einfach nur ein Haufen aufgeschichteter Steine oder eine alte Kultstätte, wie ein norwegischer Forscher vermutet.
Von außen kannst Du auch mit Fernglas nichts besonderes entdecken.

16. Runde
Cataysa+Chalid: 804 -- Gemeinsam geht ihr zum Eingang. "Ihr habt Glück" ruft Euch Helena zu. "Heute ist bei uns Tag der offenen Tür und ihr könnt Euch den Eingangsraum der Pyramide ansehen. Den haben sie erst letzte Woche freigelegt."
Gratis Zutritt zu einer frisch geöffneten Pyramiden-Kammer, das Angebot lasst ihr euch nicht entgehen. Der Übergang vom Sonnenlicht ins Halbdunkel der Kammer ist für eure Augen erst einmal zu viel. So gut wie blind tastet ihr herum. "Fasst bloß nichts an!" ruft Helena von außen, aber da ist es schon zu spät. Einer von Euch ist gegen einen Hebel gestoßen und rumpelnd schließt sich der Eingang.
Es dauert eine Weile, bis ihr euch ans Dämmerlicht gewöhnt. Der Ausgang (951) ist offensichtlich verschlossen. Neben einer Säule schläft ein weißer Hund (952) und an einer Seite des Raumes steht eine große Holzkiste (953). Ihr seid im Inneren der Pyramide gefangen (Karte c2).

José: Mit einem dumpfen Geräusch schließt sich der Eingang hinter Cataysa und Chalid. Außer Dir scheinet das keiner mitbekommen zu haben. Du läufst zum Eingang und hämmerst mit der Faust dagegen, aber von Innen ist nichts zu hören.

Ayana: 47-801 Du verwickelst Helena in ein Gespräch und sprichst dann beiläufig die Privatschule an. "Ach ja, da wäre ich auch gerne hingegangen. Weißt Du, das ist nicht so eine Elite-Schnösel-Schule. Da nimmt man sich Zeit für jeden einzelnen Schüler und geht auf seine Interessen ein und so. Aber wenn sich meine Eltern soetwas hätten leisten können, dann müsste ich mein Studium wohl kaum als Touristenführerin finanzieren ..."

17. Runde
Cataysa: 952 -- Behutsam näherst Du Dich dem schlafenden Hund. Der dreht sich gemütlich auf den Rücken und streckt alle Viere von sich. So kannst Du wenigstens seine Marke lesen: "Hi Indy. Du hast eine schöne Marke in Knochenform!" Beim Wort "Knochen" blinzelt Dich Indy kurz an und schläft dann weiter.

Chalid: 951+953 -- Der Hebel, den ihr unabsichtlich gedrückt habt, ist nicht mehr zu sehen und von draußen dringt nur eine fast unhörbare Stimme. Du gehst zu der großen Holzkiste und rüttelst prüfend an ihr. Sie scheint längst nicht so schwer zu sein, wie sie aussieht. Du stämmst Dich gegen die Kiste und kannst sie tatsächlich wegschieben. Dahinter kommt ein Spalt zum Vorschein, der zumindest für den Hund groß genug ist. Da drin ist es allerdings stockfinster. Wie auf's Stichwort steht Cataysa neben Dir und leuchtet mit der Taschenlampe hinein. Ihr erkennt ein Gewirr von Gängen. "Willst Du da rein? Wenn wir uns da verirren und feststecken, dann müssen sie die Pyramide abtragen, um uns rauszuholen." "He, was ist denn das dort ?"
Cataysa greift in den Sand und zieht ein blaues Etwas hervor. "Also wirklich, was ist DAS?" Du erkennst es dagegen sofort: "Das ist eine Computer-Diskette (66). 'Dungeon Minion' - vermutlich ein Fantasy-Computerspiel."

18. Runde
Cataysa: 56-952 -- Kaum streckst Du Indy die Knochen hin, springt er schwanzwedelnd auf. "Hey Indy! Nicht so gierig. Den kriegst Du, wenn Du uns hier rausbringst!" Vielleicht haben Josés Fähigkeiten auf Dich abgefärbt, denn Indy scheint genau zu verstehen, was Du meinst. Er wetzt zum Loch hinter der Kiste, buddelt dort wie wild und erweitert den Durchgang. Nach einer Weile kommt er wieder zurück und zerrt an Deinem Hosenbein. "Wir sollen mitkommen?" "Wuff!" "Na gut, dann ist ja alles klar."
Ihr folgt dem Hund auf allen Vieren in die Gänge und der scheint tatsächlich ganz genau zu wissen, wo es lang geht. Unterwegs stößt Du mit dem Knie gegen einen harten Gegenstand, der im Sand verborgen ist. Du tastets mit der Hand danach und ziehst dann im Schein Deiner Taschenlampe ein Brecheisen (78) aus dem Sand. Ihr seid offenbar nicht die ersten, die diese Tunnel benutzen. Einige Zeit später kommt ihr zusammen mit Indy auf der Rückseite der Pyramide heraus. Wie versprochen gibst Du ihm die Belohnung, an der er glücklich nagt.
Ihr geht um die Pyramide herum und trefft auf Eure Freunde und die vollkommen aufgelöste Helena, die verzweifelt versuchen, den verschlossenen Eingang zu öffnen.
Als Helena Euch entdeckt, ist sie total erleichtert und als ihr erzählt, wie der Hund Euch heraus geführt hat, fällt sie Indy um den Hals und kann gar nicht mehr aufhören, ihn zu loben.

Ihr beschließt zur Uni zu fahren, aber bevor ihr aufbrecht wenden sich Chalid und Cataysa noch mal an Helena: "Sag mal, Dein Hund Indy, hat sein Name etwas mit Indiana Jones zu tun?" "Na selbstverständlich, was denkst Du denn?"
"Apropo Hunde, kennst Du ein Buch, das Liber Canium heißt?" Helena wird nachdenklich. "Ich glaube Abréus hat es mal erwähnt, aber was da drin steht, weiß ich nicht."

Als ihr in der Uni angekommen seid, entdeckt José als erstes die Katze im Innenhof.

José: 841 -- Der Kater starrt Dich undurchdringlich an, doch Du läufst unbekümmert auf ihn zu und plapperst drauf los. Als Du zufällig an das Wollknäuel stößt, ist das Eis gebrochen. Ausgelassen spielt ihr mit dem Knäuel. Schließlich setzt sich der Kater hin und beginnt zu maunzen. Aufmerksam hörst Du zu und übersetzt dann für die anderen: "Der Kater heißt Rambo. Er findet uns nett. Ihr sollt nichts essen und trinken, was Abréus euch gibt, sonst werdet ihr auch so komisch wie die anderen vor euch... und die Wolle (64) dürfen wir behalten."

Dass hier etwas nicht stimmt, ist offensichtlich. Die Leute benehmen sich ungewöhnlich, genauso wie die Tiere. Dieser Papagei zum Beispiel. Er flattert direkt auf Euch zu und setzt sich keinen Meter entfernt auf den Boden.
"Und was willst Du von uns Du kleiner Spion?" Der Papagei nestelt mit dem Schnabel an seinem Bein, hüpft dann zurück und krächzt. Da liegt nun ein Stück Papier auf dem Boden! Ihr hebt es auf und lest die krakelige Schrift: "Gonzales wird langsam sauer, weil ihr die Vorbereitungen stört. Außerdem beobachtet Euch Abréus aufmerksam. Die beiden spielen jeweils ihr eigenes Spiel. Keine Ahnun, was ihr bereits herausgefunden habt. Aber es ist nicht alles, wie es scheint. Seid vorsichtig. Und bitte gebt gut auf José Acht!"

Ayana+Chalid: Im zweiten Stock sind die Büros der Professoren, auch das von Abréus. Die Abwesenheitsnotiz hängt noch immer an der Tür, die verschlossen ist. Aber davon lasst ihr euch nicht aufhalten. Entschlossen greift ihr zum Brecheisen, hebelt die Tür auf und schlüpft ins Büro. Siehe Karte c4.

Chalid: 66-841 -- "Ein Rechner mit Diskettenlaufwerk, der kommt doch wie gerufen." Du schiebst die Diskette in das Laufwerk.
Eine sonore Stimme empfängt Dich: "Ihr wacht in einer Zelle auf und habt Euer Gedächtnis verloren ..." Ungeduldig drückst Du die Return-Taste. "Blablabla. Wo gehts hier zur Metzelei?" 42 Monster und zwei Bildschirmtode später flimmert eine Meldung über den Monitor: "Notiz an mich: Unbedingt Dungeon Minions deinstallieren. Das Zeug macht süchtig und frisst zu viel Zeit." Ayana tippt Dir auf die Schulter. "Spinnst Du? Wir sind auf Verbrecherjagd und Du daddelst hier rum?"
Die Ansage hat gesessen. Schuldbewusst beendest Du das Spiel und ziehst die Diskette aus dem Laufwerk.

19. Runde
Chalid: 851 -- jetzt wo Du wieder bei der Sache bist, durchforstest Du systwmatisch den Rechner. Aber da ist nur Uni-Zeug drauf, Vorlesungmaterial, alte Klausuraufgaben, ein paar Fachartikel und einige Arbeiten. Du vermutest, dass die spannenden Sachen irgendwo anders gespeichert sind. Als Du dann noch den Schreibtisch und den Bürostuhl untersuchst, entdeckst Du einen kleinen Zettel (77). Darauf steht "Die ersten fünf."

Ayana: 853 -- An der Pinnwand hängt ein langer Artikel über die Zahl $\pi$. "Mathe. Pffft. Ich wusste gar nicht, dass sich der Prof. auch für Mathe interessiert." Ansonsten entdeckst Du nur einen handgeschriebenen Stundenplan mit Abréus Seminar- und Vorlesungsterminen.
Während Abréus Handschrift wirkt, als wäre er in großer Eile, ist Ofelias Handschrift sehr gleichmäßig und genau.
Den Hinweiszettel hat jemand mit der Schreibmaschine geschrieben und der Brief aus der Privatschule, ist ein Vordruck, in den jemand akkurat die Namen eingetragen hat.

José: 852 -- Als Du den Rufknopf betätigst, ertönt eine angenehme Frauenstimme: "Bitte Freigabecode eingeben."
"Freigabe-Was?"

Cataysa: 843 -- Als Du den Hörsaal betrittst, zischen Dich gleich mehrere Leute an, Du sollst offenbar leise sein. Der Saal ist brechend voll. Studenten, Professoren und viele Angestellte der Uni sitzen dicht an dicht gedrängt und hören aufmerksam dem Gouverneur der Insel zu, wie er von den Chancen durch das Kreuzfahrtschiff spricht. Du versuchst Dich auf die Rede zu konzentrieren, als Du Abréus auf der Empore entdeckst. So unauffällig wie möglich bewegst Du Dich in seine Richtung, da ertönt es von der Bühne: "Merken sie sich das Datum. Der 14. März 1989 wird ein Wendepunkt in der Geschichte unsere Insel! ... Sie wollen schon gehen?" Alle Augen richten sich auf Dich. Zerknirscht setzt Du Dich wieder hin, um dem Rest der Rede zu folgen. Abréus hingegen hat die Ablenkung genutzt und sich aus dem Staub gemacht.

20. Runde
Cataysa: 16+21-843 -- "Was passiert am 14.?" fragst Du Deinen Nachbarn. "Ein Kreuzfahrtschiff läuft den Hafen an. Wenn alles gut geht, soll die Insel in Zukunft regelmäßig von solchen Schiffen besucht werden. Mehr Schiffe, mehr Touristen, mehr Geld. Klar das dem Gouverneur sowas gefällt."
Mit Deinem Fernglas versuchst Du mehr zu erkennen, aber der Professor bleibt verschwunden. Als die Rede des Gouverneurs beendet ist, verlässt er den Saal und einige Begleiter mit ihm. Du nutzt den Augenblick, um auch hinaus zu schlüpfen. Aber während der Gouverneur und seine Leute in einen Nebenraum gehen, den sie wahrscheinlich als Gardarobe benutzt haben, kannst Du nur durch den Haupteingang hinaus. Du rennst um das Gebäude herum, aber da der Nebenraum einen direkten Zugang zu den Parkplätzen auf der Rückseite hat, siehst Du nur noch die Rücklichter der abfahrenden Limosine.

Chalid(+José): Als José das Telefon aktiviert und nach einem Code gefragt wird, bist Du hellwach. Sofort schießen Dir etliche Möglichkeiten durch den Kopf. Du sagst die Zahlen an und José tippt. Ein paar erfolglose Versuche und dann plötzlich die Ansage: "Sperre deaktiviert." "Bingo!"
Es gibt mehrere gespeicherte Nachrichten und eine Nummer in der Anrufliste.
Neugierig rufst Du die erste Nachricht ab: "Dass Du es bis hier her geschafft hast, wundert mich nicht. Immerhin warst Du eine enorme Hilfe beim Verfeinern der Rezeptur. Allerdings durftest Du als Teil des Experiment nicht wissen, dass ihr sie verabreicht bekommt. Aber Du ... Einen Augenblick, da kommt jemand. Ich melde mich später wieder."
Als Du aus dem Fenster schaust, siehst Du Cataysa auf dem Hof, die Dir Zeichen macht, dass Du Dich beeilen sollst.
ENTSCHEIDUNG: Möchtest Du eine weitere Nachricht abhören, die Wahlwiederholung drücken, oder lieber sofort verschwinden?

Ayana: 844 -- Als Du die Tür öffnest, steigt Dir der Duft nach Essen in die Nase. "Keiner da, was ist denn hier los? Sonst ist es um die Zeit doch immer schon ziemlich voll?!"

21. Runde:
Cataysa: 845 -- In der Uni-Bibliothek ist es wie immer ruhig und kühl. Siehe Karte (c1).
Als die junge Frau am Empfang so freundlich ihre Hilfe anbietet, greifst Du gerne zu: "Hi Astral!" "Aster. Keine Lust auf den Gouverneur?" "War nicht so spannend. Ich habe da ein paar Sachen, bei denen ich nicht so recht weiterkomme. Vielleicht kannst Du mir helfen?" "Klar zeig her..."
Als erst sprichst Du den Inselpostillion an.
"Schon wieder? Erst Gonzales, dann Abréus und jetzt Du?! Die Aufmerksamkeit hat das Schmierblatt gar nicht verdient. Schau in Sektion B nach. B wie Boulevard." "Ja, mache ich gleich, ich habe da noch etwas anderes ...

*Tut mir leid, dass es in letzter Zeit etwas stockt. Ich bin beruflich (und im Sportverein) gerade stark eingespannt. Größtenteils positiver Stress, weil mein neues Aufgabengebiet sehr spannend ist, aber die Einarbeitung kostet viel Zeit und auch ein paar Nerven.
Immerhin, das Kapitel 3 nähert sich langsam dem Ende (zumindest gemessen an der Zahl der noch zu entdeckenden Orte).*

José+Chalid: "Los, lass uns noch eine Nachricht abhören, ich passe an der Tür auf ob jemand kommt." Also ruft ihr die zweite Nachricht ab: "Du warst im Rahmen Deiner historischen Studien dem Liber Avium und Liber Canium auf der Spur. Zum Glück wurde ich auf Dich aufmerksam! Nicht auszudenken, was Du damit allein ... Moment, mir fällt gerade etwas ein, ich melde mich später nochmal. KLICK" Die Nachricht ist zu Ende.


22. Runde:
Cataysa: (35+69)-251 -- "Astrid, wir haben da zwei alte Pergamente... Moment, wo ist denn nur, ach Mist, das andere hat Chalid, aber sieh mal hier ..." behutsam holst Du das Liber Canium aus der Tasche.
"Aster. Aber zeig mal her... Hhm, ganz schön alt. Liber Canium, das Buch der Hunde. Der Rest ist in einer Geheimschrift verfasst. Moment mal ... Ha, das ist ja einfach. Eine Cäsar-Verschiebung ..." Damit liest sie ein paar Absätze und schaut dann auf. "Ok, das ist etwass obskur. Anscheinend reagieren einige Hunde der Insel empfindlich auf bevorstehende Naturereignisse. Ich meine, es gibt ja genügend Beispiele, dass Tiere Erdbeben und Vulkanausbrüche deutleich eher spüren, als Menschen. Aber nach dem Text sollen die Hunde auch Steinlawinen und Unwetter schon Tage im Voraus wahrgenommen haben..." "Danke Angie! Du hast mir sehr geholfen!" "Keine Ursache, aber mein Name ist Aster."

Ayana Nachholaktion: 252 -- "Hey Waldo, wie geht's?" "Muuh." "Schhhhh!", ruft Astro. "Das hier ist eine Bibliothek und kein Stall! Ihr wisst, dass sie auf ihren Namen reagiert und reizbar ist. Das war eine schöne Bescherung, als einige Studenten sie gekitzelt haben. Ich musste anschließend stundenlang Bücher sortieren." "Aber Asgard ..." "Mein Name ist Aster und es gibt Regeln. Also: Lasst Waldo gefälligst ins Ruhe." "Muuuuh!"

Chalid+José: Ihr drückt die Wahlwiederholung. Es klingelt. Nach dem vierten Mal hebt jemand ab: "Hier Gonzalez. Wer spricht?" "Äh ..." Aus dem Hörer ertönt plötzlich ein Schrei. "Hilfe! Ich bin beim Camping ... Mmmf!"
Das war doch Abréus! Gonzalez' Stimmer ertönt wieder, diesmal leicht genervt: "Einmal mit Profis arbeiten ..." "Was soll ich machen Senora? Er hat mich in die Hand gebissen!" Dann ist die Leitung tot.

"Ach Du Schreck! Und wohin jetzt?" "Er meinte sicher den verlassenen Campingplatz Ortskarte M. Das ist nicht weit von hier. Los, lass uns die anderen suchen und dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen. Viel Zeit haben wir aber nicht, Gonzalez ist nicht allein, wenn sie Abréus woanders hinbringen, finden wir ihn vielleicht nicht so schnell wieder."

Ayana: 66+Ca -- "Cataysa, auf der Diskette ist übrigens ein Fantasy-Computerspiel 'Dungeon Minion' so, wie es drauf steht. Chalid hat es sich 'sehr genau' angesehen. Ein bisschen zu genau, wenn Du mich fragst. Aber ich glaube die Bande ist nicht schlau genug, da etwas drauf zu verstecken, was Chalid nicht finden kann."
Dir kommt ein Gedanke: "Du Astoria, kennst Du 'Dungeon Minion'?" "Klar, das ist vor zwei Wochen rausgekommen und seitdem redet unsere ganze RPG-Gruppe von nichts anderem mehr. Die einen prahlen ständig mit ihrem Levelfortschritt, die anderen zermartern sich das Hirn, wie sie lange genug an einen Rechner kommen. Ach übrigens, Du kannst gerne Aster zu mir sagen."




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Bilbo
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2021-06-27


Archiv Cataysa, Teil 3b:

Nachdem Cataysa eine Minute lang stur auf die Kamera in der Ecke geschaut hat, um auch jedes kleinste von dort mitzubekommen, ist sie sich sicher, dass sie unbeobachtet sind und dreht sich um, um dies den anderen mitzuteilen.

"Alles gut, ich denke, die Luft ist rein, Chal... -- Chalid?" Nanu, wohin ist denn Chalid plötzlich verschwunden? Und José ist auch weg!

Gerade beschleicht ein leiser Anflug von Panik Cataysa, als sie die beiden durch die Falltür nach oben steigen sieht.

"Was macht ihr denn da unten?" fragt sie erstaunt, und aufgeregt durcheinanderplappernd erzählen die beiden, während Cataysas Augen mit jedem Satz größer werden.

"Na das ist ja allerhand. Hier haben die Schmuggler also ihren Hauptlagerplatz, direkt unter dem Papageiengehege?

Und was heißt, der Professor und die weißhaarige Frau wollen sich treffen? Lasst uns mal resümieren - welche der Frauen, die wir kennen, war weißhaarig? Ofelia? Teresa? Senora Gonzales haben wir ja leider noch immer nicht persönlich kennengelernt.
Aber wenn wir nicht wissen, wer die Frau ist, dann sind wir uns doch immerhin ziemlich sicher, wer der Professor ist - niemand anderes als unser guter alter Professor Abréus! Ich schlage vor, dass wir jetzt mal schleunigst zur Universität fahren und dem etwas auf den Zahn fühlen. Oder was meint ihr? Wo steckt eigentlich Ayana?"

---------------

"Lieber erst zur Pyramide, Chalid? Na gut, soll mir auch recht sein; über die spannenden Ausgrabungsarbeiten, die es bei solchen Pyramiden gab, habe ich in meinem Archäologie-Crashkurs ja schon einiges erfahren, und bin jetzt gespannt darauf, eins dieser gewaltigen vorzeitlichen Bauwerke mal aus nächster Nähe zu sehen.

Und noch gespannter bin ich natürlich, was Manuel dort zu suchen hatte.

Also los, fahren wir zur Pyramide!"

----------------

Da stehen wir nun also an "DER" Pyramide. Von wegen gewaltiges vorzeitliches Bauwerk! Der Name Pyramidchen wäre ja eher angemessen ... Hier am Andenkenstand wird sie wahrscheinlich trotzdem als spektakuläre Sehenswürdigkeit verkauft. Ich lasse meine Blicke rasch über das Angebot wandern. (801)

*Schon mal die Aktion für Runde 16:* Danach schaue ich neugierig in Richtung Eingang der Pyramide und frage mich, welche Geheimnisse darin wohl verborgen sein mögen und ob man dort wohl einfach so hineinkommt. (804)

----------------

Mit einem lauten Wummms! fällt das Tor zu. Nach dem ersten Schrecken gewinnt die Faszination bei Cataysa die Oberhand und sie betrachtet aufmerksam ihre neue Umgebung.

"Jetzt sind wir richtig hier drin eingeschlossen, Chalid- Mensch, ist das spannend! Pyramiden fand ich ja immer schon sooo faszinierend! Wusstest Du eigentlich, dass es Theorien gibt, nach denen die alten Ägypter ihre Pyramidenbaumeister zum Schluss mit in die Pyramide eingemauert haben, damit diese die Details der Konstruktion niemandem verraten konnten?

Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass das stimmt, denn die Pyramiden wurden ja während der 4. Dynastie erbaut, und da waren Menschenopfer im alten Ägypten eigentlich nicht mehr üblich. Die 4. Dynastie war überhaupt eine der Blütezeiten Ägyptens. Begründet wurde sie von König Snofru. Der Name seines Sohnes, des nächsten Königs Cheops, ist ja heute noch sehr bekannt. Die weiteren Könige Djedefre, Chephren, Bicheris, Mykerionos und Schepseskaf sind dagegen ... - Chalid, Du hörst mir ja gar nicht zu!

Wie? Du meinst, Du würdest es vorziehen, erst mal zu gucken, dass wir hier wieder rauskommen? Na ja, meinetwegen. Ich mach uns erst mal Licht."

Ich knipse die Taschenlampe (71) an und strahle alles, was Chalid oder ich uns hier drin im Folgenden anschauen, auch damit an, um gegebenenfalls mehr Details zu erkennen.

Damit mustere ich als erstes den Hund (952 / 952+71). Ist der echt? Dann freut er sich vielleicht über unsere Gesellschaft und über ein paar Knochen, die ich ihm hinhalte. (56+952) Vielleicht kann er uns ja zum Dank zeigen, wie man hier rauskommt.

---------------------

Ja, unser kleiner Ausflug in die Pyramiden war ja schnell beendet! Und Chalid hat schon recht: Jetzt ist es an der Zeit, an der Uni nach ein paar Antworten zu suchen!

Schon auf dem Weg zurück zum Auto kommt mir plötzlich ein Einfall und ich drehe mich nochmal zu Helena um und frage sie: "Dieser Hund, der uns gerettet hat, gehört der eigentlich zur Pyramide? Kennst Du den? Und falls ja, sagt dir zufällig auch ein antik wirkendes 'Hundebuch' bzw. 'Liber Canium' etwas oder hast Du bei Eurer Exkursion letztes Jahr diesen Begriff mal gehört?" (802+69)

-----------------

Während Chalid und Ayana zu Abréus Büro gehen, schlendere ich hinüber zum Hörsaal (843), nur für den Fall, dass der Professor dort gerade eine Vorlesung hält und ich die anderen warnen sollte, wenn diese zuende ist.

-----------------

"Heiliger Bimbam", flucht Catyasa im Flüsterton vor sich hin. "Jetzt habe ich Abréus aufgescheucht und er wird die anderen in seinem Büro finden. Und ich hänge hier fest und konnte sie nicht mal warnen. Dann fliegen wir alle von der Uni und mit der Historikerinnen-Karriere war's das erstmal. Verdammt!"

Verärgert trommle ich auf die Tischplatte vor mir, die mit studentischen Kritzeleien übersät ist. Mein Blick fällt auf eine lange, spiralförmig angeordnete Zahlenkette. In der Mitte der Spirale steht "3," und dann kommen Dutzende von Ziffern, die sich nach außen winden. Beim Lesen der ersten fünf Ziffern 14159 regt sich tief in meinem Hirnwindungen irgendetwas, aber ich komme nicht auf den Zusammenhang. Bestimmt irgendwas mit Mathe oder Physik, das hab ich alles noch nie kapiert.

Aber warum sitze ich hier und starre Zahlenreihen an? Als ob das den anderen etwas helfen würde! Taten sind gefragt, Cataysa, Taten!

Ein letzter Funke Hoffnung regt sich, dass Abréus sich vielleicht doch nur in den hinteren Teil der Empore zurückgezogen hat, der von hier aus nur schlecht zu erkennen ist. Ich zücke mein Fernglas und spähe noch einmal nach ihm aus. (16+843)

Noch während ich durch das Fernglas schaue, verarbeitet mein Gehirn das, was ich von dem Vortrag gehört habe, und mir wird plötzlich bewusst, dass ich vor Kurzem doch schon einmal gehört habe, der 14. März 1989 sei ein besonderes Datum. Der Zettel aus der Schlucht!

Aufgeregt stupse ich meinen Sitznachbarn an und frage flüsternd: "Entschuldigung, ich bin leider zu spät gekommen. Was hat der Gouverneur vorhin gesagt, was am 14. März passieren soll? Irgendwas mit einem Kreuzfahrtschiff? Guck mal, was wir kürzlich für einen Zettel gefunden haben - merkwürdiger Zufall, oder?" Ich schiebe ihm den Zettel auf dem Tisch so zu, dass er ihn auch lesen kann und überlege, ob ich nach dem Vortrag auch dem Gouverneur mit dem Zettel konfrontieren sollte. (21+843)

-----------------

Mit einer gewissen Erleichterung stelle ich fest, dass noch kein Polizeiauto vor der Uni steht - also konnten meine Freunde vielleicht doch noch entwischen, bevor Professor Abréus sie beim Rumspionieren entdeckt hat? Oder macht er selbst kurzen Prozess mit ihnen?

Egal. Ich kann ihnen jetzt nicht helfen; wenn ich mich jetzt verdächtig benehme, macht das alles nur noch schlimmer.

Also husche ich stattdessen lieber in die Bibliothek (845). Ah, dieser wohltuend vertraute Duft alter Bücher! Diese Ruhe!

Hoffentlich werden wir hier ein paar Antworten finden. Ich überlege, was zu tun ist:
- im Katalog schauen, ob wir etwas über das Liber Avium herausfinden (35+845)
- im Katalog schauen, ob wir etwas über das Liber Canium herausfinden (69+845)
- schauen, ob wir den Inselpostillon vom 6. Mai 1883 finden, den sich Senora Gonzales ausgeliehen hatte; ihre Leihkarte haben wir zwar nicht mehr, aber das Datum hab' ich mir gemerkt, ich bin ja Geschichtsstudentin 😉 (22+845)

-----------------

Erleichtert falle ich Ayana um den Hals, als diese in der Bibliothek auftaucht. "So ein Glück, ich habe schon befürchtet, Professor Abréus hätte Euch beim Schnüffeln erwischt! Und ich konnte Euch gar nicht warnen! - Was sagst Du, Chalid und José sind immer noch da oben? Mensch, die sollen sich beeilen, und keine Computerspiele spielen!"

Dann erzähle ich Ayana, was ich in der Zwischenzeit herausgefunden habe.
"Dieses Buch ist in Cäsar-Chiffre verfasst! So einfach, aber da wäre ich nie drauf gekommen. Aber Anke, die Bibliothekarin, ist echt ein Goldstück und hat das für uns herausgefunden!"

Als Aster mich grimmig anschaut, lege ich verlegen die Hand vor den Mund und entschuldige mich: "Sorry, irgendwie bring ich Deinen Namen immer durcheinander. Kommt nicht wieder vor, Ashley!"

Zu Ayana flüstere ich dann noch: "Ein bisschen mehr Spaß im Leben könnte sie sich allerdings auch mal gönnen ... Mich würde es ja in den Fingern jucken, die Kuh zu kitzeln ..." Und dann wieder lauter: "Na, ich schau mal nach dem Inselpostillion."

Gesagt, getan, suche ich Sektion B wie Boulevard auf. (253)

------------------

Na klasse, heute scheinen wir uns ja wirklich besonders beliebt zu machen: Erst bei Ellie, und jetzt bei Aster. Und dabei wollte ich sie doch gerade noch etwas aufmuntern, indem ich mir von Jerome die Feder (19) besorgt und die Kuh damit gekitzelt hätte! Das wird jetzt wohl nichts mehr.

Um so froher stimmt es mich, dass zumindest Chalid und José auch wieder wohlbehalten die Höhle des Löwen verlassen konnten und wir alle wieder zusammen sind. Und wie musikalisch Chalid doch ist!

Als er fertig ist und ich ihm die Münze zuschnipse, legt er gleich noch eine Zugabe ein. Ich setze mich daneben, schließe die Augen, lausche auf die Musik und träume wieder vom Gleitschirmfliegen. Sobald wir diesen Schlamassel hier aufgeklärt haben, muss ich wirklich mal ein bisschen jobben gehen und auf einen eigenen Gleitschirm sparen. ... Aber Moment mal - plötzlich kommt mir eine Idee! Ich öffne die Augen wieder, krame erst in Chalids Rucksack herum und winke dann José zu mir, den ich auch um einige Gegenstände bitte.

Dann probiere ich zum beruhigenden Takt von Chalids Geklimper, mir selbst einen Schirm zu basteln, indem ich das Leinentuch an den Zweigen festbinde (58+64+72).

Ich bastle dann auch gern während der Fahrt zum Campingplatz M weiter.


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Scynja
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2021-07-19 00:18


Archiv Ayana:

Ayana (14): Nachdem Catasya, Chalid und José bereits an Ayana vorbeiliefen, um das Papageiengehege zu stürmen, schüttelt Ayana nur den Kopf. "DAs hätte auch nach hinten losgehen können. Was soll's, dann gucke ich mir eben die Orcas an." Ayana betritt die Wasserwelt, die nun nicht mehr Kameraüberwacht ist, und guckt, ob sie mit den Orcas eine Runde schwimmen kann. Vielleicht haben die Orcas (903) ja Lust auf eine Runde Wasserball mit Ms Winston (48).

Ayana (15): "Oha, so viele Neuigkeiten. Das ist ja verrückt. Ich plädiere dafür, dass wir uns als nächstes die Pyramiden ansehen oder zurück in die Stadt fahren, um Teresa die Geldscheine zu übergeben. Wir sollten zuerst mehr in Erfahrung bringen, bevor wir uns auf unseren Professor stürzen. Möglicherweise hält sich ja auch Guy in den Pyramiden auf. Haben wir eigentlich ausgeschlossen, dass Guy Manuel ist? José, arbeitet dein Vater im Observatorium? Hat er dir schon einmal unseren Nachthimmel erklärt?"

Ayana (16): "Ach wie schön: Eine Pyramide!" Ayana leiht sich das Fernglas (16) von Catasya aus und überprüft, ob die Pyramide (805) eine vergoldete Spitze hat. "Davon habe ich in Büchern gelesen. In den Pyramiden sind gewöhnlich Pharaonen vergangener Zeiten vergraben. Und es gibt viele Fallen und Geheimgänge. Wir sollten also aufmerksam bleiben."

Ayana (17): "Wo sind denn nur Cataysa und Chalid? Auf die beiden ist echt kein Verlass. Ständig verschwinden sie. Ich dachte, dass wir uns die Pyramide gemeinsam ansehen. Dann kann ich ja genauso gut das Auto nehmen und zur Universität fahren. Wo habe ich nur die Schlüssel... Hm. die anderen Gegenstände haben sie auch alle mitgenommen. Was solls, dann lade ich eben Helena zu einer Eisschokolade ein und horche sie über die Privatschule (47) aus. Vielleicht weiß sie mehr davon. Wenn das ganze ein Experiment ist, dann muss es mehr Eingeweihte geben, die dem Professor berichten. Entweder, es ist jemand von uns... wo ist Jerome doch gleich? Kann es sein, dass weniger schief läuft, seit er im Koma liegt? Nein, das bilde ich mir bestimmt nur ein. Wer könnte denn sonst noch ein Spitzel sein? Wir haben es ja hoffentlich nicht mit Kinderarbeit zu tun. Ob José wirklich mit Tieren sprechen kann? Oder hat er Insiderinformationen und spielt das ganze nur? Die Tiere hier sind ja alle sehr zutraulich. Hm, ich werde ein Auge auf José und meine Kommilitonen werfen müssen. Aber erst einmal geht es zu Helena (801) mit der Aufnahmebestätigung (47)"

Ayana (18): "Ach, ihr wurdet eingesperrt? Verstehe. Oh, und was glitzert da in deiner Hand Catasya? Gib mir doch mal bitte das Brecheisen. Ich schlage vor, dass wir zur Uni fahren und unserem Professor (846) einen Besuch abstatten. Falls das Büro verschlossen ist, und nichts dagegen spricht, helfe ich mit dem Brecheisen (78) nach."

Ayana (19): Während Chalid und José mit dem Telefon spielen, geht Ayana zur Pinnwand (853) und schafft sich einen Überblick über die Termine von dem Professor. Mithilfe ihres fotografisches Gedächtnisses vergleicht sie außerdem die Handschrift auf den Zetteln der Pinnwand mit denen aus Ofelias Notiz (82), Josés Aufnahmebestätigung (47), dem Notizzettel (21) und dem Liber Avium (35).

*Gegebenenfalls kann man auch noch den Notizzettel mit Ofelias Notiz vergleichen.

Ayana (20): <<<Knurr>>> "Oh, was was das denn? Du hast heute wohl zu wenig gegessen Chalid. Wir waren ja auch den ganzen Tag unterwegs. Ich denke, dass wir hier soweit fertig sind und mache mich schon einmal auf den Weg zur Mensa (844). Vielleicht gibt es ja etwas delikates. Ein leckerer Wildgulasch, oder Sauerbraten, ... jetzt habe ich auch Hunger!"



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cramilu
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2021-07-22 18:31


CHALIDs Aktionen - Fortsetzung:

Während der Fahrt zum Campingplatz habe ich
- wieder einmal - vor mich hin gegrübelt:
Von dem, was als Zusatzmotivation auf Ofelias Notizzettel (82)
stand, haben wir Helena bei der Pyramide befragt und von ihr
doch das eine oder andere erfahren. "Abréus Nest im Gebirge"
haben wir nicht entdeckt. Was es mit "Azur-Ara besorgen und
zu den Orcas bringen" auf sich hat, haben wir ergründet, und
zwar mit Hilfe des eben nicht verscheuchten Marders. Auch dem
Punkt "gründlich an der Uni umsehen, vor allem in Abréus Büro"
haben wir uns ergiebig gewidmet.
Manuel haben wir zwar in einem Keller gesehen, ihn aber nicht
dingfest machen können. Und Professor Abréu werden wir wohl
nun entweder auf dem Campingplatz finden, oder die Bande hat
ihn woanders hin verschleppt...
Ob wir "SETI-Ellie" noch einmal treffen werden? Da wäre ich ja
wahrlich gespannt, wie sie auf den Ufo-Ballon (59) und - noch
cooler! - auf Cataysas erbastelten kleinen Außerirdischen (65)
reagieren würde. Wahrscheinlich wie ein Kind zu Weihnachten!

Ob der Professor im Wohnwagen ist oder nicht - ich mag auf
jeden Fall zuerst die Klappstühle (943) näher untersuchen.
Vielleicht hat ja dort irgendein Finsterling etwas hinweisendes
verloren oder liegen lassen.

»Hmm... es ist wirklich gespenstisch still. Keine Tierstimmen,
nicht einmal grillende Zirpen. Und die Luft riecht eigenartig
metallisch, mit einem Unterton von Schwefel, dass einem fast
übel werden könnte... Ach, Du Sch... - der Vulkan!?«

------------------------------------------------------------------------
Nun gut... ich gehe zum Wohnwagen (941), öffne die lediglich
angelehnte Tür (942) und betrete das Innere, wo ich aller
Voraussicht nach einen gefesselten und geknebelten Professor
Abréu vorfinden werde!? Falls dem so ist, werde ich ihn natürlich
zügig befreien. Auf seine "Story" bin ich indes gespannt...
----------------------------------------------------------------
Immerhin ist Professor Abréus Katze jetzt aus dem Sack.
Wenn der Vulkanausbruch tatsächlich unmittelbar bevorsteht,
könnte "SETI-Ellie" sich dort droben in Lebensgefahr befinden.
Und dann zählt jede Sekunde. Also ist mir dieser "Guy" wurschd.
Ich bin dafür, Professor Abréu vollends loszubinden, ihn mit
ins Auto zu packen, und auf schnellstem Wege zurück zum
Observatorium (I) zu düsen, um Ellie (702) zu helfen!


-----------------

ADMIRATIONIS  SUI  SATISFACTIONIS  SACRA  SITIS




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Scynja
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2021-07-25 22:15


Fortsetzung Ayana:

"Lasst uns diesen Guy verfolgen. Eine bessere Gelegenheit bekommen wir nicht mehr. Ellie war vormittags zickig. Wir sollten ihren Hilferuf ignorieren. Wir sind ja keine Laufburschen! Der Professor.. hm. Ich bin zutiefst erschüttert. Wenn wir Guy zu Fuß verfolgen, lassen wir ihn besser beim Auto zurück. Ich denke, dass er uns in seinem betagten Alter eher im Weg stehen würde. Wir können Teresa bitten ihn abzuholen. Für den Fall, dass wir Guy mit dem Auto verfolgen, nehmen wir den Professor mit, damit er nicht wegläuft und wir ihn unterwegs befragen können. Was meint ihr?"



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Caban
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2021-07-26 17:03


Hallo

Ich wäre auch für Guy.

Gruß caban



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Folgende Antworten hat der Fragesteller vermutlich noch nicht gesehen.
Bilbo
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, eingetragen 2021-07-28 01:07


Hallo zusammen,

vielen Dank, Kitaktus, dass Du uns auch durch dieses Kapitel wieder so souverän geführt hast! Mit seinen vielen neuen Örtlichkeiten war dies ein sehr abwechslungsreiches Kapitel. Durch die Autofahrten waren wir auch gezwungen, relativ nah zusammenzubleiben, was dem Gruppengefühl sicher gut getan hat, aber auch die Gefahr barg, dass jemand nicht mehr wusste, was er vor Ort eigentlich noch tun sollte (ich denke da insbesondere an die Szene, in der Chalid und Cataysa in der Pyramide eingesperrt waren, während der Rest draußen "untätig" herumstand und nicht helfen konnte - aber zugegebenermaßen war das nur ein kurzer Abschnitt).

Jetzt kann ich endlich die Frage stellen, die mich schon seit fast dem Beginn des Kapitels umtreibt: Dort hatte uns Jerome scheinbar ohne erkennbaren Auslöser über den Lieferwagen im Hinterhof aufgeklärt. Aber Jerome als NPC zu betrachten, ist ja im ursprünglichen Spiel gar nicht vorgesehen. Was war denn hier der angedachte Ablauf? Wie hätten wir diesen Lieferwagen selbst finden sollen, wenn nicht durch einfaches "Betrachten" des Cafés?

Etwas schwer getan habe ich mich auch in diesem Kapitel wieder damit, dass unbeabsichtigt irgendwelche Aktionen getriggert werden, die einem bestimmte weitere Aktionen unmöglich machen. Konkret denke ich hier etwa an Ellie, die plötzlich verschwunden ist, und an den späteren Rauswurf aus der Bibliothek (auch wenn Du ja schriebst, dass das Kuh-Kitzeln ohnehin nichts mehr gebracht hätte). Vielleicht geht es nur mir so, aber ich fühle mich durch diese Mechaniken immer etwas gehetzt. Dadurch bleibt auch die Möglichkeit, mehr Kombinationen auszuprobieren - so wie den Glückstreffer mit der Alienpuppe -, auf der Strecke.

Gefallen hat mir der Abgang von "Redshirt" Guy am Ende - das war eine schöne Anspielung auf Raumschiff Enterprise. 😄 Auch die Problematik mit Asters Namen fand ich lustig.

Haben wir uns nun eigentlich für denselben Weg wie ihr entschieden, Kitaktus, oder habt ihr in eurer Runde Ellie geholfen?

Die Pause kommt mir übrigens äußerst gelegen, da ich im gleichen Zeitraum im Urlaub bin und mich für diese Zeit schon abmelden wollte. Ich freue mich aber schon auf das Abschlusskapitel. Vielleicht schaffen wir es ja auch, dann wieder etwas mehr Tempo reinzubringen, jemand Ungeduldiges wie ich wurde schon manchmal arg auf die Folter gespannt. 😉 Aber ich verstehe auch, wenn das echte Leben das nicht immer zulässt.


Viele Grüße und Dir, Kitaktus, einen erholsamen Urlaub auf ... äh: von der Vulkaninsel!

Thorsten


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